Ein Tag in „Schulischer Tagesbetreuung“

Um ca. 11:15 Uhr kommen die ersten Schulkinder in die Räumlichkeiten der Tagesbetreuung, die im Schulgebäude untergebracht sind.

Die Betreuung wird gruppenübergreifend geführt: Die Kinder dürfen sich in allen Gruppenräumen aufhalten, Freunde treffen oder an kreativen Angeboten teilnehmen. Um 12:30 Uhr findet das gemeinsame Mittagessen statt, das von der Firma Gourmet verlässlich, kontrolliert und frisch geliefert wird. Nach dem Essen gibt es ein Bewegungsangebot im Turnsaal oder im Garten und danach findet die Hausübungstunde (50 Minuten) statt, die vom Lehrerteam der Volksschule übernommen wird. Nach der Jause um 15:00 Uhr können die Kinder mit Bewegung, Spielen und Basteln ihre Freizeit genießen. Das engagierte Team der Nachmittagsbetreuung arbeitet eng mit dem Lehrerteam der Volksschule zusammen, alle Räumlichkeiten der Schule stehen auch im Freizeitbereich zur Verfügung.

 

Projekt: Kochen

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Das Angebot

Sozialpädagogisches Zentrum in der umgebauten Volksschule

Schule kann nicht alles leisten.
Neben den Lehr- und Bildungsauftrag werden Lehrer/innen immer öfters mit schulassoziierten Störungen und Problemen bei Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Kompetente Fachleute und Experten/innen mit einschlägigen Ausbildungen und Erfahrungen bieten Lösungen und Hilfestellungen an. Vor allem für berufstätige Eltern ist es oft schwierig, außerschulische Diagnose- und Fördermöglichkeiten zu nützen. Im Zusammenhang mit dem großzügigen Aus- und Umbau der Volksschule durch die Marktgemeinde St. Andrä-Wördern ergibt sich die Chance, ein Kompetenzzentrum in den Räumen der Volksschule zu installieren. Auch für Kinder, die das Angebot der Nachmittagsbetreuung nützen, ist es dann möglich, nach dem Unterricht Unterstützung und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Organisation und Verrechnung der therapeutischen Angebote ist im Rahmen der neu gegründete VHS möglich.

Das Angebot:

–     Elternberatung, psychologische Diagnostik, Einzel- und Gruppentherapie
–     Hilfe bei Lese- Rechtschreibschwäche
–     Hilfe bei Rechenschwäche
–     Logopädie, Hilfe bei Sprach- und Sprechstörungen
–     Motopädagogik
–     Problemkreis AD(H)S: Konzentrationstraining
–     Hochbegabung: Diagnose, Beratung, Förderung
–     Ernährungsberatung
–     Englisch für Kinder
–     Deutsch für Kinder mit nicht deutscher Muttersprache

Partnerschule der PH-NÖ

 

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Unserer Volksschule ist Partnerschule der PH – NÖ

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Im August 2010 besuchte der Rektor der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich Univ.-Prof. Mag. DDr. Erwin Rauscher die Schule, OSR Karin Hansal und Bürgermeister Alfred Stachelberger führten ihn durch das Gebäude. Rektor Rauscher zeigte sich begeistert, der Seminarraum im Zubau und der Musikschulsaal eignen sich bestens für den Seminarbetrieb. Zahlreiche Veranstaltungen der Lehrerfortbildung finden in der Volksschule statt.

Die Partnerschule als …

Lernwerkstatt …ist Ort der Fort- und Weiterbildung für Lehrveranstaltungen der PH
Lehrwerkstatt …ist Ort der schulpraktischen Erstausbildung für Studierende der PHEntwicklungswerkstatt …ist Ort der Schulentwicklung & Schulpartner-Akademie

 

WER kann Partnerschule der PH NÖ sein?
Jede Schule in Niederösterreich, die mindestens zwei der drei Werkstätten einen vereinbarten Zeitraum lang beherbergt und befördert.

Was geschieht in der LERNWERKSTATT?
Die Partnerschule ist Tagungsort für Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen und garantiert die Rahmenbedingungen für deren Ablauf. Alle Schulpartner der Partnerschule sind berechtigt, am Bildungsgeschehen als Gäste teilzunehmen.

Was geschieht in der LEHRWERKSTATT?
Die Partnerschule ist Unterrichts- und Schnupperort für die Studierenden im Rahmen ihrer schulpraktischen Ausbildung. Die mitarbeitenden LehrerInnen der Partnerschule besuchen die benötigten Aus- & Fortbildungs-veranstaltungen.

Was geschieht in der ENTWICKLUNGSWERKSTATT?
Die Partnerschule ist Entwicklungsort für Schulinnovation & Schulpartnerschaft. Die PH NÖ stellt nach Vereinbarung ihr Personal und nötigenfalls GastreferentInnen zur Verfügung, um das Entwicklungsgeschehen zu gestalten: SCHILF, SCHÜLF, Elterngespräche und thematische Elternabende, Schulpartnerschafts-Fortbildungen, Zukunftswerkstatt mit vielfältigen gesellschaftsrelevanten Themen u.a.m.

WARUM lohnt es sich, Partnerschule der PH NÖ zu werden und zu sein?
Bildung ist ein Prozess der Gestaltung von und mit Menschen in ihrem Bezug zu ihrer sozialen und ökologischen Lebens- und Umwelt, mit dem Ziel reflektierter und dialogischer, individueller und gemeinschaftlicher Verantwortungsübernahme – die PH NÖ befördert „Bildung im Dialog“

Die Geschichte der Schule

Kleine Geschichte der „Harald Godai – Volksschule“ in  St. Andrä-Wördern:

Am 1. September 1986 versammelten sich erstmals alle Eltern, Kinder und Lehrer vor der neuen Volksschule. Es war dies ein ganz besonderer Schulbeginn für alle.

Am 17. Dezember 1982 wurde der Bau einer neuen achtklassigen Volksschule vom Gemeinderat beschlossen. Jahrelang herrschte Platznot, der Turnsaal der Hauptschule musste mitbenützt werden. Einige Jahre wurde sogar eine Expositurklasse in der bereits geschlossenen Volksschule in Hintersdorf geführt.

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Das alte Schulgebäude steht unter Denkmalschutz und bot viele Jahre lang Platz für die Musikschule (Leitung Prof. Adolf Schnürl), den Musik- und Gesangsverein St. Andrä-Wördern und den Schülerhort. In Würdigung der Verdienste von Direktor Oberschulrat Harald Godai wurde entschieden, der neuen Volksschule dessen Namen zu geben.

Wer war nun Harald Godai?

OSR Harald Godai war 30 Jahre lang (von 1946 – 1976) an der zweiklassigen Volksschule in Hintersdorf Lehrer und Schulleiter. In einem Klassenraum wurden jeweils vier Schulstufen unterrichtet (Abteilungsunterricht).

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Der begnadete Pädagoge bemühte sich von Anfang an, die ihm anvertrauten Kinder möglichst individuell und differenziert zu unterrichten – Anforderungen, die auch an den modernen Unterricht heute gestellt werden.

So entwickelte er die „Tonbandmethode“, die ermöglichte, dass alle Kinder altersgemäß und nach ihren Bedürfnissen mit dem Lehrstoff vertraut zu machen. Mit den damaligen Möglichkeiten der Technik wurden Lehrplaninhalte über Tonbänder angeboten, jedes Kind war mit einem eigenen Kopfhörer versorgt. Godai gestaltete Arbeitsmappen, die diesen Unterricht ergänzten. So konnten vier Schulstufen im Raum parallel unterrichtet werden, eine neue Möglichkeit den Abteilungsunterricht effizient zu gestalten war geschaffen. Godais Ausbildung als Funker im 2. Weltkrieg war Grundvoraussetzung für die Umsetzung seiner innovativen Ideen. Im Fremdsprachenunterricht wurde auf diese Weise die Idee des „Sprachlabors“ in der kleinen Schule im Wienerwald umgesetzt.

Lehrer aus dem In- und Ausland besuchten seine Schule in Hintersdorf, um sich über diese neue medienunterstützte Unterrichtsmethode zu informieren. Ein neues Schulgebäude mit angeschlossenem Turnsaal wurde in den 70er-Jahren errichtet, in dem heute der zweigruppige Landeskindergarten untergebracht ist. Als niedrigorganisierten Schulen per Schulgesetz geschlossen wurden, galt dies auch für die Volksschule Hintersdorf – ein Schicksalsschlag für den innovativen Lehrer Godai, der sich ganz dem Abteilungsunterricht der Kleinschule verschrieben hatte. Harald Godai war danach fünf Jahre lang Schulleiter an der Volksschule in Tulbing und vom 1. Februar 1981 bis zu seinem frühzeitigen Tod am 13. Juni 1982 Leiter der Volksschule St. Andrä-Wördern.

Die nach ihm benannte „Harald-Godai-Volksschule“ wurde am 25. Oktober 1986 feierlich eröffnet. Ab dem 5. September 1988 konnte auch der neue große Turnsaal in Betrieb genommen werden.

Da ab 1990 die Schülerzahlen kontinuierlich anstiegen, musste an einen Zubau gedacht werden. 1996 wurde mit dem Bau begonnen, am 2. September 1997 konnte der Neubau bezogen werden. Eröffnet wurden diese acht neuen Räume am 21. Juni 1997. Endlich war für alle Eventualitäten vorgesorgt, auch der Schülerhort (Kinderhaus der Volkshilfe) konnte nun in das Gebäude einziehen.

 

OSR Werner Schuch war 1982 – 2006 Leiter der Volksschule.

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Die Leseerziehung war OSR Schuch in den Jahren seines langen Wirkens in der Volksschule stets ein besonderes Anliegen.
In zahlreichen Veranstaltungen und aufwändig gestalteten „Leseolympiaden“ rückte er die Wichtigkeit des sinn erfassenden Lesens als wesentliche Vorausstzung für lebenslanges Lernen ins Zentrum. Das spielerische Lernen zur Steigerung der Lernmotivation war im ebenfalls ein großes Anliegen. Unter seiner Leitung wurde die Schule mit zahlreichen modernen Unterrichtsmaterialien ausgestattet.

Seit 1985 wurden immer wieder Vorschulklassen geführt: Kindern, die noch nicht die volle Schulreife erlangt haben, sollte ein adäquater Einstieg ins Schulleben gewährt werden. Im August 2006 trat OSR Schuch in den wohlverdienten Ruhestand über.

 

VD OSR Karin Hansal übernahm im September 2006 die Leitung der Schule.

Karin Hansal war Schülerin Harald Godais, die ersten Dienstjahre als Lehrerin durfte sie unter seiner Leitung an der Volksschule in Tulbing verbringen. Auch in der Expositurklasse in Hintersdorf war sie tätig. Danach unterrichtete sie viele Jahre lang an der Volksschule St. Andrä-Wördern, wo sie 1985 erstmalig den Schulversuch „Vorschulklasse“ betreute. Nach einigen Jahren als Schulleiterin an den Volksschulen Langenlebarn (1998 – 2003) und  Zeiselmauer (2003 – 2006) folgte sie OSR Werner Schuch als Leiterin der „Harald-Godai-Volksschule“ nach.

Pädagogische Schulentwicklung, die Umsetzung von Schulversuchen (Mehrstufenklasse, alternative Beurteilungsformen) und die Idee der Individualisierung und Differenzierung im Unterricht sind OSR Hansal ein großes Anliegen. Seit 2003 lenkt Karin Hansal auch die Agenden der Lehrerfortbildung im Bezirk Tulln (BLAG), seit 2006 ist sie für die Koordination von Fortbildungsveranstaltungen in der gesamten Region NÖ Mitte verantwortlich. In enger Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule NÖ finden immer wieder interessante Seminare im Schulhaus statt.

Vorraussetzung dafür war der neuerliche Um- und Zubau der Volksschule im Schuljahr 2009/10. Die Musikschule wurde im Haus integriert (Leitung Dir. Gottfried Brunnbauer), Vereine, Chöre und die Volkshochschule finden Platz in den neuen Räumen.

Spatenstich für den Um- und Zubau der Volksschule: Architekt DI Gottfried Bures, GGR Astrid Pillmayer, Bürgermeister Alfred Stachelberger, OSR Karin Hansal

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Unsere Schule

Unser Schulhaus ist hell, geräumig und großzügig ausgestattet:
Nach den Plänen von Architekt DI Gottfried Buresch wurde die Volksschule großzügig erweitert, die feierliche Eröffnung fand am 17. Februar 2010 statt.

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Neue Klassen, Räume für die Musikschule, vor allem aber ein Veranstaltungszentrum (Musikschulsaal) wurden geschaffen.

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Die neuen Räume wurden multifunktional geplant, ein Bewegungsraum und die Schulküche stehen der Volksschule, der Musikschule, der Volkshochschule und den Vereinen zur Verfügung.

Der neue EDV-Raum eröffnet dem Lehrerteam neue Möglichkeiten.

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Die Außenanlage der Volksschule wurde nach den Plänen von DI Rudolf Wagner vom NÖ Spielplatzbüro und unter Einbeziehung der Ideen und Wünsche der Kinder neu gestaltet und es enstand ein naturnaher Schulfreiraum.

Unser Dank gilt GGR Astrid Pillmayer und dem Team unseres Elternvereins, die alle Projekte der letzten Jahre engagiert begleitet und unterstützt haben.

Gartenplan

Unser Leitbild

Unser Motto: „Schule lebt!“

Wir sind eine aktive und offene Schulgemeinschaft.

Hier unsere Schwerpunkte:

  • Förderung von sozialer Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Toleranz als Grundlage des täglichen Umgangs miteinander
  • Erwecken der Freude am Wissenserwerb und am Erlernen von Fertigkeiten als Grundvoraussetzung für lebenslanges Lernen
  • Verlässliche Vermittlung von Grundwissen im Sinne der Bildungsstandards
  • Förderung von Kreativität, Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit als Grundvoraussetzung zur Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit
  • Stärkung der Eigenverantwortung für Leistung und Verhalten
  • „Schwache fördern, Starke fordern“ als Unterrichtsprinzip (siehe Förderkonzept)
  • Wir sind ein „offenes Haus“: Eltern und Gäste sind herzlich willkommen und werden ins Schulleben miteinbezogen
  • Pflege von Nahtstellenkontakten: Austausch mit Kindergärten und weiterführenden Schule, enge Zusammenarbeit mit der Informatikhauptschule St. Andrä-Wördern, der Musikschule und dem Expertenteam des Sozialpädagogischen Zentrums
Von den Kindern

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht
des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch.
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
denn sie haben eigene Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben,
aber nicht ihren Seelen.
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein,
aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder
als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und er spannt euch mit seiner Macht,
damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen
auf Freude gerichtet sein;
denn so wie er den Pfeil liebt,
so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran

Förderkonzept

Schwache fördern – Starke fordern!

Unser Motto:

„Nicht für alle das Gleiche, sondern für jeden das Beste!“

Die Förderung von Schüler/innen ist ein grundsätzlicher pädagogischer Auftrag der Schule und elementares Prinzip jedes Unterrichts. Förderung meint einerseits bestmögliche Entwicklung des individuellen Leistungspotenzials, aber auch Abhilfe bei Lernversagen und das Verhindern negativer Beurteilung. Fördern bezieht sich aber auch auf die Entwicklung und Entfaltung der kindlichen Gesamtpersönlichkeit.

Förderung stellt ein Qualitätselement von Schule dar.

In unserer Volksschule erfolgt Förderung

a) durch Differenzierung und Individualisierung im Unterricht:
In der Volksschule sind heterogene Gruppen die Norm:
Es ist das Ziel modernen Unterrichts, individuelle Lernvoraussetzungen zu berücksichtigen, Schwache zu fördern und Starke zu fordern. Pädagnostische SchülerInnenbeobachtung und regelmäßige Evaluierung (Salzburger Lesescreening, Eggenberger Rechentest, Überprüfungen im Rahmen der Implementierung der Bildungsstandards) sind Voraussetzung der Gestaltung individualisierter Lernangebote.

Integration ist Menschenrecht:

Kinder mit besonderen Bedürfnissen sollen in die Gruppe Gleichaltriger integriert werden und sonderpädagogische Förderung in der Kleingruppe und im Stützunterricht erfahren: Erarbeitung individueller Förderpläne, regelmäßige Teambesprechungen, Beiziehen von Fachleuten, Kontakt mit außerschulischen Einrichtungen, vermehrte Elterngespräche, Helferkonferenzen

b) durch gezielten Förderunterricht – explizite Förderstunden:

  • Förderstunden zur Stützung und zur Prävention von Schulversagen
  • in flexiblen Kleingruppen, am Kind orientiert
  • in Kooperation mit den Eltern, im Sinne des Frühwarnsystems
  • Sprachheilunterricht
  • Sprachförderung für Kinder mit nichtdeutscher  Muttersprache
  • Interessens- und Begabtenförderung: Schülerzeitung, kreatives Schreiben, kreatives Gestalten, Forschen und Experimentieren

c) durch den Aufbau wichtiger Kompetenzen als Unterrichtsprinzip:

Das Entwickeln von Einstellungen und Werthaltungen, die erfolgreiches Lernen und den Aufbau einer gesunden Persönlichkeit ermöglichen und unterstützen, ist ein grundsätzlicher Auftrag an die tägliche Arbeit der Klassenlehrerinnen:

Sach- und Methodenkompetenz – „learning to know, learning to do“:

  • Informationen beschaffen, vorhandene Quellen nutzen – Nachschlagwerke, Sachbücher, moderne Medien
  • Wesentliches eines Sachtextes erfassen: Gliedern, Markieren, Strukturieren
  • Wissen effektiv einprägen, vernetzen und behalten – durch Training, Übung und Wiederholung
  • Lernergebnisse präsentieren und zusammenfassen
  • Seinen Lerntyp kennen lernen, Lerntechniken anwenden

Sozialkompetenz – „learning to live together“:

  • Verhaltensvereinbarungen erarbeiten, verstehen und einhalten
  • Teamfähigkeit – niemanden ausgrenzen, Rücksicht nehmen, eigene Meinungen mit Argumenten begründen, Hilfe anbieten und annehmen können
  • Konfliktfähigkeit – gewaltfreie Kommunikation und Konfliktlösung, sachliche Kritik üben und auch annehmen lernen

 

Selbstkompetenz – „learning to be“:

  • Aus eigenem Antrieb Aufgaben übernehmen, sich aktiv einbringen
  • Forschergeist und Neugierde entfalten
  • Selbsteinschätzung entwickeln: Eigene Schwächen und Stärken erkennen, Fortschritte und Erfolge wahrnehmen, selbstkritisch sein
  • Mit Misserfolgen umgehen können – Aufbau von Frustrationstoleranz

Lernmotivation und Lernwille sind die entscheidenden Voraussetzungen für lebenslanges Lernen und wesentliche Bestandteile einer erfolgreichen persönlichen Lerngeschichte. Mehr denn je ist die Entwicklung dieser Eigenschaften notwendiger Auftrag der Gesellschaft an die Schule.

Team der Volksschule St.Andrä-Wördern, November 2010

Schulwartteam

Sylvia und Werner Eder, Brigitte Prokesch sowie Besim Selimi  kümmern sich um alle Belange, die das Gebäude betreffen. Sie halten es nicht nur sauber, sondern stehen den Lehrern bei Veranstaltungen mit Rat und Tat zur Seite. Unsere Schulwarte sind wichtiger Teil der Schulgemeinschaft!

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